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OpenClaw ist ein Open-Source autonomer KI-Agent, der Anfang 2026 viral ging und inzwischen über 100.000 GitHub Stars gesammelt hat. Das Projekt durchlief drei Namen: ClawdBot → MoltBot → OpenClaw. Mit dem finalen Namen positioniert sich das Projekt als community-getriebene Alternative zu proprietären KI-Assistenten.
Anders als klassische Chatbots führt OpenClaw tatsächlich Aufgaben aus: E-Mails verwalten, Dateien organisieren, Shell-Befehle ausführen, Browser automatisieren. Der Agent läuft auf eigener Hardware und wird über Messaging-Apps wie WhatsApp, Telegram oder Signal gesteuert.
Das Projekt hat eine turbulente Namensgeschichte hinter sich:
November 2025 – ClawdBot: Entwickler Peter Steinberger veröffentlicht das Projekt unter dem Namen ClawdBot – ein Wortspiel mit "Claude" und "Claw" (Schere/Klaue), passend zum Hummer-Maskottchen.
Januar 2026 – MoltBot: Anthropic fordert eine Umbenennung wegen der Ähnlichkeit zu "Claude". Das Projekt wird zu MoltBot (von "molt" = Häutung bei Krebstieren). Mehr Details zur MoltBot-Phase findest du in unserem MoltBot-Glossareintrag.
Januar 2026 – OpenClaw: Wenige Tage später erfolgt die finale Umbenennung zu OpenClaw. Der neue Name betont den Open-Source-Charakter und behält das Klauen-Motiv bei. Das Maskottchen – der "Space Lobster" – bleibt erhalten.
Roland Golla ist nicht nur Gründer von Never Code Alone, sondern ein anerkannter IT-Spezialist mit über 20 Jahren Erfahrung in der Softwareentwicklung. Mit der Expertise aus über 300 erfolgreich abgeschlossenen Web-Projekten entwickelt er heute das NCA AI CMS – eine Lösung, die tiefgreifendes technisches Know-how mit modernster Künstlicher Intelligenz verbindet.
Als offizieller Cypress.IO Ambassador, Speaker auf internationalen Konferenzen und YouTube-Creator für führende Testing-Tools weiß er genau, worauf es bei digitaler Qualität ankommt. Sein Fokus: KI-Systeme (wie Claude 3 und Mistral AI), die nicht nur Texte generieren, sondern echte Geschäftsprozesse für lokale Dienstleister automatisieren und messbare Ergebnisse liefern.
OpenClaw unterscheidet sich fundamental von konversationellen Chatbots. Es ist ein autonomer Agent, der eigenständig handelt:
Messaging-Integration: Steuerung über WhatsApp, Telegram, Signal, Slack, Discord, iMessage und mehr. Man chattet mit OpenClaw wie mit einem Kollegen.
Systemzugriff: Shell-Befehle ausführen, Dateien lesen und schreiben, Scripts starten. OpenClaw kann auf dem Host-System nahezu alles tun, wozu es Berechtigung hat.
Browser-Automatisierung: Webseiten lesen, Formulare ausfüllen, Recherchen durchführen. Eine Chrome-Extension ermöglicht die Integration.
Persistentes Memory: OpenClaw speichert Kontext, Präferenzen und Verlauf lokal. Es "vergisst" nicht zwischen Sessions – anders als die meisten Cloud-Chatbots.
Proaktives Handeln: Der Agent kann eigenständig Nachrichten senden, ohne dass man fragt – etwa morgendliche E-Mail-Zusammenfassungen oder Erinnerungen.
OpenClaw erweitert seine Fähigkeiten durch "Skills" – spezialisierte Module für bestimmte Aufgaben. Das Projekt bringt über 50 Standard-Skills mit, weitere können über die Skill-Registry installiert werden.
Jeder Skill ist im Grunde eine Markdown-Datei mit Anweisungen, wie OpenClaw bestimmte Tools nutzen soll. Das macht die Erstellung eigener Skills niedrigschwellig – man beschreibt einfach, was der Agent tun soll.
Aber Vorsicht: Cisco-Sicherheitsforscher haben kürzlich gezeigt, dass 26% der analysierten Skills Sicherheitslücken enthalten. Ein prominentes Beispiel war der Skill "What Would Elon Do?", der es auf Platz 1 der Skill-Registry schaffte – und aktiv Daten exfiltrierte. Die Popularität wurde künstlich aufgeblasen.
IBM, Cisco und andere Sicherheitsforscher haben OpenClaw intensiv analysiert. Das Fazit ist eindeutig: Aus Capability-Perspektive ist OpenClaw bahnbrechend. Aus Sicherheitsperspektive ein "absoluter Alptraum".
Die Hauptrisiken:
Systemzugriff: OpenClaw kann Shell-Befehle ausführen, Dateien lesen/schreiben und Scripts starten. Fehlkonfigurationen oder bösartige Skills können das System kompromittieren.
Datenexfiltration: KI-Agenten mit Systemzugriff können zu verdeckten Datenabfluss-Kanälen werden, die klassische DLP-Lösungen, Proxies und Endpoint-Monitoring umgehen.
Prompt Injection: Wenn OpenClaw nicht vertrauenswürdige Inhalte liest (E-Mails, Webseiten), können versteckte Anweisungen den Agenten manipulieren.
Supply-Chain-Risiken: Das Skills-Ökosystem erlaubt böswilligen Akteuren, Malware als nützliche Tools zu tarnen und deren Popularität künstlich aufzublasen.
Der Entwickler hat Sicherheit als oberste Priorität auf der Roadmap. Aber: OpenClaw ist derzeit nur für technisch versierte Nutzer geeignet, die die Risiken verstehen.
Laut IBM-Forschern stellt OpenClaw eine grundlegende Annahme in Frage: dass autonome KI-Agenten vertikal integriert sein müssen – mit dem Anbieter, der Modelle, Memory, Tools, Interface, Execution Layer und Security Stack kontrolliert.
OpenClaw zeigt das Gegenteil: Eine lose, Open-Source-Schicht kann "unglaublich mächtig sein, wenn sie vollen Systemzugriff hat". Die Erstellung von Agenten mit echter Autonomie und realem Nutzen ist "nicht auf große Unternehmen beschränkt – sie kann auch community-getrieben sein".
Das hat Implikationen für die gesamte AI-Agent-Landschaft. Vergleiche mit anderen Frameworks wie AutoGen, LangGraph oder CrewAI zeigen: OpenClaw geht einen anderen Weg – maximale Autonomie statt strukturierter Workflows.
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Mehr erfahrenMit über 100.000 GitHub Stars und 2 Millionen Website-Besuchern in einer Woche ist OpenClaw eines der am schnellsten gewachsenen Open-Source-Projekte überhaupt. Der Entwickler Peter Steinberger arbeitet daran, die Infrastruktur zu skalieren:
Prioritäten der Roadmap:
1. Sicherheit – oberste Priorität
2. Gateway-Zuverlässigkeit
3. Support für zusätzliche Modelle und Provider
Das Projekt sucht aktiv Maintainer und Sponsoren. Peter Steinberger plant, Maintainer fair zu kompensieren – idealerweise in Vollzeit. Die "Claw Crew" – alle Contributors, Issue-Reporter und Discord-Mitglieder – bildet das Rückgrat der Community.
Mit dem finalen Namen OpenClaw hat das Projekt seine "Metamorphose" abgeschlossen und positioniert sich als community-getriebene Alternative zu proprietären KI-Assistenten.
OpenClaw verkörpert einen Wendepunkt in der KI-Entwicklung: den Übergang von passiven Chatbots zu autonomen Agenten, die eigenständig handeln. Die GTD-Community ("Get Things Done") feiert das Tool – es funktioniert, es ist persönlich, und das Space-Lobster-Maskottchen liefert Meme-Material.
Aber die Sicherheitsbedenken sind real. Wer OpenClaw installiert, gibt einem KI-Agenten weitreichenden Systemzugriff. Fehlkonfigurationen, bösartige Skills oder Prompt-Injection können ernsthafte Konsequenzen haben.
Für technisch versierte Nutzer, die die Risiken verstehen und mitigieren können, ist OpenClaw ein faszinierendes Werkzeug. Für alle anderen ist es derzeit zu früh – warten Sie, bis die Sicherheits-Roadmap umgesetzt ist.
Die 15 wichtigsten Fragen und Antworten zum autonomen KI-Agenten OpenClaw – aktualisiert im Februar 2026 mit den neuesten Entwicklungen zu Moltbook, ClawHub, Cloudflare Moltworker und Sicherheitsempfehlungen.
OpenClaw ist ein Open-Source autonomer KI-Agent, der auf eigener Hardware läuft und über Messaging-Apps wie WhatsApp, Telegram oder Signal gesteuert wird. Anders als Chatbots führt OpenClaw eigenständig Aufgaben aus: E-Mails verwalten, Browser automatisieren, Shell-Befehle ausführen, Kalender organisieren und Smart-Home-Geräte steuern. Das Projekt hat Anfang 2026 über 142.000 GitHub Stars erreicht.
OpenClaw sammelte innerhalb von sechs Tagen über 100.000 GitHub Stars – eines der schnellsten Wachstumszahlen in der Geschichte der Plattform. Die Kombination aus echtem Nutzen, persönlicher Autonomie und dem viralen Space-Lobster-Maskottchen traf den Nerv der GTD-Community. Medien wie Wired, CNET, Axios, Forbes und NBC News berichteten ausführlich.
Sicherheitsforscher von IBM, Cisco und 1Password stufen OpenClaw als fähig, aber riskant ein. Die Hauptgefahren: Systemzugriff durch Shell-Befehle, Datenexfiltration über bösartige Skills, Prompt Injection durch manipulierte E-Mails oder Webseiten und Klartext-Speicherung von API-Keys. Die offizielle Dokumentation räumt ein, dass es keine perfekt sichere Konfiguration gibt. Empfohlen wird die Installation auf einem dedizierten Gerät oder in einer virtuellen Maschine.
Seit Januar 2026 hat sich das Ökosystem stark erweitert: ClawHub als öffentliche Skill-Registry mit Versionierung und Vektorsuche, Moltbook als erstes Sozialnetzwerk für KI-Agenten, Cloudflares Moltworker als Cloud-Hosting für 5 Dollar pro Monat, DigitalOceans 1-Click Deploy, Voice Wake und Talk Mode für macOS und iOS sowie Companion-Apps für Desktop und Mobile.
Die Software selbst ist kostenlos und Open Source. Kosten entstehen durch API-Nutzung des KI-Modells – die Spanne reicht von wenigen Euro bei gelegentlicher Nutzung bis zu mehreren hundert Euro bei intensivem Einsatz. Alternativ können lokale Modelle via Ollama oder Kimi K2.5 genutzt werden, um API-Kosten zu vermeiden. Cloud-Hosting über Cloudflare Moltworker kostet zusätzlich etwa 5 Dollar pro Monat.
Es handelt sich um dasselbe Projekt mit drei aufeinanderfolgenden Namen: ClawdBot (November 2025), MoltBot (Januar 2026), OpenClaw (Ende Januar 2026). Die Umbenennungen erfolgten nach einer Markenrechtsforderung von Anthropic wegen der Namensähnlichkeit zu Claude. Der finale Name betont den Open-Source-Charakter.
Moltbook ist eine im Januar 2026 gestartete Plattform, auf der ausschließlich KI-Agenten posten und interagieren – Menschen dürfen nur zusehen. Innerhalb einer Woche registrierten sich über 37.000 Agenten und über eine Million Menschen besuchten die Seite als Beobachter. Die Plattform funktioniert ähnlich wie Reddit und wird selbst von einem KI-Agenten moderiert.
ClawHub ist die öffentliche Skill-Registry für OpenClaw. Skills sind Markdown-Dateien mit Anweisungen, die dem Agenten neue Fähigkeiten verleihen – etwa für GitHub, Gmail, Smart Home oder Browser-Automatisierung. ClawHub bietet Versionierung mit Semantic Versioning, Vektorsuche statt einfacher Keyword-Suche, Community-Bewertungen und Moderationsfunktionen. Vorsicht: Cisco hat gezeigt, dass 26 Prozent der analysierten Skills Sicherheitslücken enthalten.
OpenClaw unterstützt über ein Dutzend Kanäle: WhatsApp, Telegram, Slack, Discord, Google Chat, Signal, iMessage, BlueBubbles, Microsoft Teams, Matrix, Zalo und WebChat. Zusätzlich gibt es Companion-Apps für macOS, iOS und Android sowie ein Browser-basiertes Control UI über das lokale Gateway.
Nein. Obwohl der Mac Mini M4 weltweit ausverkauft ist, weil viele Nutzer dedizierte Hardware für ihren KI-Agenten kaufen, läuft OpenClaw auf nahezu jeder Hardware: ältere Laptops, Raspberry Pi, Cloud-Server oder Docker-Container. Der Entwickler Peter Steinberger hat ausdrücklich betont, dass High-End-Apple-Hardware keine Voraussetzung ist.
Moltworker ist ein offizieller Cloud-Hosting-Service von Cloudflare für OpenClaw. Für etwa 5 Dollar pro Monat läuft der Agent in einer Cloudflare-Sandbox, inklusive Browser-Automatisierung und optionaler persistenter Speicherung über R2. Die Ankündigung ließ die Cloudflare-Aktie um rund 20 Prozent steigen.
OpenClaw ist modellagnostisch und unterstützt verschiedene Anbieter. Am häufigsten wird Claude von Anthropic eingesetzt, da es als besonders geeignet für agentenbasierte Aufgaben gilt. Alternativ funktionieren OpenAI-Modelle, Moonshot Kimi K2.5 oder lokale LLMs via Ollama. Neue Modelle wie MiniMax können über OAuth-Plugins angebunden werden.
Pi ist der integrierte Coding Agent von OpenClaw. Laut aktueller Dokumentation ist Pi der einzige Coding-Agent-Pfad – ältere Integrationen für Claude, Codex, Gemini und Opencode wurden entfernt. Pi wird über RPC an das Gateway angebunden und ermöglicht autonome Programmier-, Debugging- und DevOps-Aufgaben.
Claude Cowork ist Anthropics offizielles Desktop-Tool mit Sandbox-Schutz und kontrolliertem Zugriff. OpenClaw ist ein Community-Projekt mit deutlich mehr Autonomie und Systemzugriff, aber auch erheblich größeren Sicherheitsrisiken. OpenClaw läuft auf eigener Hardware und verbindet sich mit beliebigen Messaging-Apps, während Cowork in Anthropics kontrollierter Umgebung operiert.
Peter Steinberger, ein österreichischer Softwareentwickler und Gründer von PSPDFKit, hat OpenClaw als persönlichen KI-Assistenten entwickelt. Gemeinsam mit Mario Zechner (Pi-Entwickler und Security Pen-Tester) und einer wachsenden Community von Contributors wird das Projekt aktiv weiterentwickelt. Das Projekt sucht Maintainer und Sponsoren für nachhaltige Vollzeitentwicklung.
OpenClaw ist Teil der ClawdBot-Familie und des wachsenden KI-Agenten-Ökosystems. Von Claude Agent Teams über Moltbook bis zu AutoGen und LangGraph – das NCA KI-Tools-Glossar erklärt die wichtigsten Werkzeuge praxisnah und technisch fundiert.
AutoGen ist Microsofts Open-Source-Framework für Multi-Agent-Systeme. Mehrere KI-Agenten arbeiten autonom zusammen und lösen komplexe Aufgaben durch Konversation.
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Was ist Claude Cowork 2026? Der KI-Agent von Anthropic für Desktop-Automatisierung. Funktionen, Anwendungsfälle und Einschränkungen im Überblick.
Clawdbot installieren: Komplette Anleitung für macOS, Linux und Windows (WSL2). Node.js Setup, Provider-Anbindung, Sicherheitskonfiguration und Best Practices für den Always-on-Betrieb.
Clawdbot auf Mac Mini einrichten: Komplette Anleitung für den Always-on KI-Assistenten. Hardware-Auswahl, macOS Headless-Konfiguration, Energy Saver, SSH-Zugang, Docker-Isolation und Best Practices 2026.
CrewAI ist ein Framework für rollenbasierte Multi-Agent-Systeme. Definiere Agenten mit Rollen, Zielen und Backstories – sie arbeiten autonom als Team zusammen.
Google Antigravity 2026: Die revolutionäre Agent-First IDE mit autonomen KI-Agenten. Powered by Gemini 3 Pro. Kostenlos für Entwickler. Installation, Features und Vergleich.
Google Gemini Gems sind anpassbare KI-Assistenten mit 1-Million-Token-Kontext und Live-Google-Drive-Sync. Vergleich mit ChatGPT Custom GPTs.
LangGraph ist LangChains Framework für zustandsbehaftete Multi-Agent-Workflows. Graphen definieren Kontrollfluss, Zyklen und Entscheidungslogik für produktionsreife KI-Systeme.
Was ist Moltbook? Das virale Social Network für KI-Agenten – Funktionsweise, Sicherheitslücken und warum Experten davor warnen. Alles Wichtige kompakt erklärt.
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OpenSpec ist ein leichtgewichtiges Framework für Spec-Driven Development mit KI-Coding-Assistenten. Single Source of Truth für Claude Code, Cursor und Copilot.
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